Holdingstrukturen, Holdinggesellschaften

Mittelständische Unternehmensgruppen und Konzerne nutzen häufig Holdingstrukturen, um besondere Steuervorteile zu nutzen. In den vergangenen Jahren hat sich diese Struktur auch für mittelgroße Unternehmen durchgesetzt, sodass wir als Steuerberater in unserer Mandantschaftauch eine Vielzahl an  Holdingstrukturen betreuen.

Von besonderer Bedeutung bei Holdingstrukturen ist, dass Gewinne aus den operativen Gesellschaften nahezu steuerfrei an die Holdinggesellschaft ausgeschüttet werden können. Zusätzlich ist  die Holding dahingehend privilegiert, dass sie die Tochterkapitalgesellschaften auch steuerfrei veräußern kann. In der Praxis verbinden wir solche Holdingstrukturen zum Beispiel mit einer zusätzlichen Immobilien-GmbH, damit die steuerfrei vereinnahmten Gewinne in Immobilien reinvestiert und die quasi Steuerbefreiung bei der Gewerbesteuer (erweiterte Grundstückskürzung) genutzt werden kann.

Selbstverständlich begleiten wir Mandanten auch bei erstmaligen Etablierung solcher Holdingstrukturen bzw. bei der steuerlichen Optimierung bereits bestehender Holdinggesellschaften. Bei Umstrukturierungen sind besondere Behaltensfristen zu beachten, die meist sieben Jahre betragen. Wird die Holdingstruktur direkt bei der Unternehmensgründung aufgesetzt, können die Steuervorteile bereits im ersten Jahr in Anspruch genommen werden. Nehmen Sie zu unseren Steuerberatern an den Standorten München oder Würzburg Kontakt auf. Unsere Steuerberater analysieren für Sie gerne alle Vor- und Nachteile einer Holdingstruktur und besprechen mit Ihnen, ob die Begründung einer Holdingstruktur individuell sinnvoll ist.

Darüber hinaus beraten wir Sie umfassend zu allen Fragen im Zusammenhang mit der Besteuerung von Unternehmen.

Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an 089 – 92 32 99 60 oder schreiben Sie uns info@kess-partner.de

Aktuelle Beiträge zur Besteuerung von Unternehmen, Holdinstrukturen, Kapitalgesellschaften

Befreiung von der Abführung von Kapitalertragsteuer

Befreiung von der Abführung von Kapitalertragsteuer

Bei der Gewinnausschüttung einer Tochtergesellschaft an ihre Muttergesellschaft fällt eine Kapitalertragsteuer von 25 % an. Wenn die Muttergesellschaft eine Kapitalgesellschaft oder eine andere Körperschaft ist, dann müsste sie auf diese Dividende im Grunde nur eine Körperschaftsteuer von 0,75 % entrichten. Also kommt es durch die Besteuerung an der Quelle, die die Kapitalertragsteuer darstellt, insgesamt zu einer Überzahlung der Steuer. Die Erstattung kann unter Umständen eine ganze Zeit lang dauern. Es gibt mit einem Antrag für sogenannte Dauerüberzahler die Möglichkeit gemäß § 44a Abs. 5 EStG das Einbehalten der Kapitalertragsteuer durch die Tochtergesellschaft zu vermeiden.

weiterlesen
Befreiung von der Abführung von Kapitalertragsteuer

Die vermögensverwaltende GmbH

Die vermögensverwaltende GmbH kann Vorteile bei der Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit Aktien, ETFs oder anderen Fonds sowie mit Immobilien bringen. Eine vermögensverwaltende GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die statt eines operativen Geschäfts, die Erzielung von Gewinnen aus Kapitalvermögen als Geschäftszweck hat. Sofern die GmbH steuerlich als tatsächlich vermögensverwaltend eingestuft wird, zahlt diese, wie jede GmbH auch ca. 30 % Steuern. Es bleiben also 70 % des Gewinns, um in neue Anlagen zu reinvestieren. Verbleibt also das Geld in der GmbH ergibt sich ein relativ hohes Reinvestitionspotenzial, was die Gründung einer solchen vermögensverwaltenden GmbH sehr attraktiv machen kann. Es kommt jedoch auf die Anlageziele eines Investors und seine kurz-, mittel- und langfristige Planung an, ob Kapitalanlagen in der GmbH oder besser im Privatvermögen gehalten werden sollten.

weiterlesen
Befreiung von der Abführung von Kapitalertragsteuer

Die vermögensverwaltende GmbH

Die vermögensverwaltende GmbH kann Vorteile bei der Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit Aktien, ETFs oder anderen Fonds sowie mit Immobilien bringen. Eine vermögensverwaltende GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die statt eines operativen Geschäfts, die Erzielung von Gewinnen aus Kapitalvermögen als Geschäftszweck hat. Sofern die GmbH steuerlich als tatsächlich vermögensverwaltend eingestuft wird, zahlt diese, wie jede GmbH auch ca. 30 % Steuern. Es bleiben also 70 % des Gewinns, um in neue Anlagen zu reinvestieren. Verbleibt also das Geld in der GmbH ergibt sich ein relativ hohes Reinvestitionspotenzial, was die Gründung einer solchen vermögensverwaltenden GmbH sehr attraktiv machen kann. Es kommt jedoch auf die Anlageziele eines Investors und seine kurz-, mittel- und langfristige Planung an, ob Kapitalanlagen in der GmbH oder besser im Privatvermögen gehalten werden sollten.

weiterlesen

Einige unserer Spezialgebiete

Erben, Schenken, Vermögen übertragen

Umfassende steuerliche Beratung zur Vermögensnachfolge und den Möglichkeiten der Steueroptimierung

Erfahren Sie mehr

Holdingstrukturen, Holdinggesellschaften

Wir beraten wann Holdingstrukturen Sinn machen und begleiten bei der Etablierung und steuerlichen Betreuung

Erfahren Sie mehr

Besteuerung von Immobilien

Umfassenden Steuerberatung zu steueroptimierten Investitionen in Immobilienvermögen

Erfahren Sie mehr

Unternehmenskauf, Unternehmensverkauf

Steuerberatung zum Kauf und Verkauf von Unternehmen mit Beratung zur Steueroptimierung

Erfahren Sie mehr

Familiengesellschaften, Vermögensübertragungen

Steuerberatung zum Erhalt von Vermögen und steueroptimierten Vermögensübertragungen

Erfahren Sie mehr

Digitale Buchführung und E-Commerce

Wir bieten digitale Buchführung und Steuerberatung für den E-Commerce

Erfahren Sie mehr

Tax advisory for foreign investors

We offer tax advisory for inbound investments and foreign investors

Erfahren Sie mehr

Beratung gewünscht? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an 089 – 92 32 99 60 oder schreiben Sie uns info@kess-partner.de

Fragen? Rufen Sie uns an: 089 – 92 32 99 60.