Share Deal mit Immobilien – Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz

Share Deal mit Immobilien – Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz

Bisher galt der Share-Deal als eine Möglichkeit, um Immobilien weitestgehend ohne Grunderwerbsteuer zu kaufen. Zum 01.07.2021 hat der Gesetzgeber das Grunderwerbsteuergesetz in dieser Hinsicht deutlich eingeschränkt. Zuvor konnte man bis zu 94,9 % einer Beteiligung an einer Personengesellschaft mit Immobilienbesitz steuerfrei erwerben und zahlte nach einer Frist von fünf Jahren für den Kauf der restlichen 5,1 % nur eine entsprechend geringe Steuer. Und bei einer Kapitalgesellschaft konnte man 94,9 % der Anteile steuerfrei kaufen, während gleichzeitig eine weitere Person die restlichen 5,1 % steuerfrei erwarb. Der Gesetzgeber hat nun die Grenzen geändert und die Behaltensfristen von fünf auf zehn Jahre erhöht.

Vermeidung von Steuerbelastungen durch Bildung von § 6b-Rücklagen

Vermeidung von Steuerbelastungen durch Bildung von § 6b-Rücklagen

Die Möglichkeiten Steuerbelastungen nach einer Realisierung von Veräußerungsgewinnen zu vermeiden sind sehr begrenzt. Es gibt jedoch Gestaltungspotenzial, welches zur Steueroptimierung genutzt werden kann. Die Vermeidung der Versteuerung ist jedoch an enge Voraussetzungen und Grenzen geknüpft, die es genau zu kennen gilt. Im Folgenden werden ausgewählte Aspekte der Bildung von 6b-Rücklagen dargestellt.

Mietverträge mit Verwandten

Mietverträge mit Verwandten

Mietverträge unter nahen Angehörigen bieten die Möglichkeit, z. B. eigene Wohnungen günstiger als unter fremden Dritten an Verwandte zu vermieten, ohne dass die Ausgaben, die Sie für das Mietobjekt leisten, steuerlich verloren gehen. Dazu müssen Sie jedoch einige Formalien und steuerliche Regeln beachten.

Gewerbliche Einordnung von Immobilienverkäufen – ausgewählte Aspekte zum gewerblichen Grundstückshandel

Gewerbliche Einordnung von Immobilienverkäufen – ausgewählte Aspekte zum gewerblichen Grundstückshandel

Damit der Kauf und Verkauf von Immobilienvermögen nicht als gewerblich beurteilt wird und damit nicht doch in vollem Umfang der Besteuerung unterworfen werden muss, gilt es die Rechtsprechungen und auch die auf Basis der Rechtsprechung entwickelte Grenzen und Kriterien der Finanzverwaltung zur Unterscheidung zwischen gewerblichem Grundstückshandel und privater Vermögensverwaltung genau zu kennen.

Beratung gewünscht? Wir sind für Sie da! Rufen Sie uns an 089 – 92 32 99 60 oder schreiben Sie uns info@kess-partner.de

Fragen? Rufen Sie uns an: 089 – 92 32 99 60.